nähen

Ich nähe seit 1998 mit einer PFAFF tipmatic 6152 Jeans & Satin (Nähmaschine mit IDT).  Eines der letzten Geräte, die noch in Deutschland gefertigt wurden. Sie ist ein treuer Gefährte und hat noch nie Probleme gemacht.

Mit der PFAFF 4850 coverstyle (Overlock- und Coverlockmaschine, 5-fädig) bin ich immer noch nicht per du.  Ich nutze sie zu selten, um Routine zu bekommen, aber so ein Maschinchen braucht routinierte Benutzer. Leider gibt es auch nirgends einen maschinentyp-bezogenen Kurs, den ich besuchen könnte, um vertrauter mit der Maschine zu werden. Bücher gibt es massenweise, aber immer nur allgemeine Infos und nichts, was mir mit konkreten Problemen weiterhilft. Seufz.

2020 habe ich mir eine PFAFF Quilt Expression 720 gekauft. In den 22 Jahren seit ich die tipmatic gekauft habe, hat es einen Quantensprung gegeben. Das ist keine NähMASCHINE mehr, sondern ein NähCOMPUTER. So kleine feine Dinge wie Anfangs- und/oder End-Nahtsicherung, Faden automatisch abschneiden, der automatische Nähfußdruck und der „halbe“ Nähfußhub bei „Nadel immer unten“ freut ich außerordentlich und erleichtert und beschleunigt das Nähen sehr. Dann gibt es viele nette Stick-Elemente und mit dem „Stitch-Creator“ kann man sich selbst basteln, was man braucht. Einziges Manko: selbsterstellte Stichfolgen lassen sich nur auf der Maschine speichern und nicht via USB-Anschluss auf ein Stöckchen schieben. Maschine getauscht – alles weg. Seufz! Aber lt. PFAFF (bzw. Husquarna) soll diese Option beim nächsten Software-Update enthalten sein.

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